DANKE
FÜR SONNEBERG. FÜR DICH.

Ihr Herz, Ihre Spende bedeuten sehr viel. Ich stehe für eine Politik des Zusammenhalts, für eine Politik des Miteinanders! Ein erfolgreicher Wahlkampf braucht solide Finanzen. Deshalb bitte ich Dich heute um eine Spende für unsere Kampagne. Eines kann ich Dir versprechen: Deine Spende kommt an und hilft, egal ob Du 10 Euro, 50 Euro oder 100 Euro spenden kannst.

Spende per PayPal

Du kannst uns auch einen beliebigen Betrag per PayPal spenden. Den Button dazu findest du unten auf der Seite.

Dazu brauchst du ein PayPal-Konto oder eine Kreditkarte.

Spende per Überweisung

Du kannst uns natürlich auch per Überweisung finanziell unterstützen.

Nutze bitte dafür folgende Bankverbindung:

Kontoinhaber: SPD Kreisverband Sonneberg
Bank: VR-Bank Coburg
IBAN: DE40 7836 0000 0000 0898 93

BIC: GENODEF1COS

Verwendungszweck: Spende [Vorname + Name + Anschrift]

Steuerliche Hinweise

Die Lohn- / Einkommensteuer ermäßigt sich um 50 Prozent der Beiträge und / oder Spenden an politische Parteien, höchstens jedoch um 825 Euro, im Falle der gemeinsamen steuerlichen Veranlagung von Paaren um 1.650 Euro. Diese Ermäßigung gilt damit für Beiträge und / oder Spenden bis zu insgesamt 1.650 Euro, bei gemeinsamer Veranlagung bis zu 3.300 Euro (§ 34 g EStG).

Darüber hinaus gehende Spenden und / oder Beiträge bis zu weiteren 1.650 Euro bzw. 3.300 Euro können als Sonderausgaben geltend gemacht werden (§10 b EStG).

DANKE
FÜR SONNEBERG. FÜR DICH.

Ihr Herz, Ihre Spende bedeuten sehr viel. Ich stehe für eine Politik des Zusammenhalts, für eine Politik des Miteinanders! Ein erfolgreicher Wahlkampf braucht solide Finanzen. Deshalb bitte ich Dich heute um eine Spende für unsere Kampagne. Eines kann ich Dir versprechen: Deine Spende kommt an und hilft, egal ob Du 10 Euro, 50 Euro oder 100 Euro spenden kannst.

Spende per PayPal

Du kannst uns auch einen beliebigen Betrag per PayPal spenden. Den Button dazu findest du unten auf der Seite.

Dazu brauchst du ein PayPal-Konto oder eine Kreditkarte.

Spende per Überweisung

Du kannst uns natürlich auch per Überweisung finanziell unterstützen.

Nutze bitte dafür folgende Bankverbindung:

Kontoinhaber: SPD Kreisverband Sonneberg
Bank: VR-Bank Coburg
IBAN: DE40 7836 0000 0000 0898 93

BIC: GENODEF1COS

Verwendungszweck: Spende [Vorname + Name + Anschrift]

Steuerliche Hinweise

Die Lohn- / Einkommensteuer ermäßigt sich um 50 Prozent der Beiträge und / oder Spenden an politische Parteien, höchstens jedoch um 825 Euro, im Falle der gemeinsamen steuerlichen Veranlagung von Paaren um 1.650 Euro. Diese Ermäßigung gilt damit für Beiträge und / oder Spenden bis zu insgesamt 1.650 Euro, bei gemeinsamer Veranlagung bis zu 3.300 Euro (§ 34 g EStG).

Darüber hinaus gehende Spenden und / oder Beiträge bis zu weiteren 1.650 Euro bzw. 3.300 Euro können als Sonderausgaben geltend gemacht werden (§10 b EStG).

Zeige, dass Dir soziale
Politik wichtig ist.


Geschichte der SPD in der Stadt Sonneberg bis 1933

Die Anfänge der Sozialdemokratie in der Weltspielzeugstadt

Die Geschichte der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands in Sonneberg reicht bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück. Ihre Entstehung war eng mit der Entwicklung der Stadt zu einem bedeutenden Zentrum der deutschen Spielwarenindustrie und den damit verbundenen sozialen Veränderungen verknüpft.

Sonneberg entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem international bedeutenden Produktions- und Handelszentrum für Spielwaren. Dem wirtschaftlichen Aufschwung standen jedoch häufig schwierige Lebens- und Arbeitsbedingungen der Beschäftigten gegenüber. Große Teile der Spielwarenproduktion fanden in Heimarbeit statt. Ganze Familien waren an der Herstellung von Puppen, Spielzeugteilen und anderen Erzeugnissen beteiligt. Niedrige Stücklöhne, lange Arbeitszeiten und die Mitarbeit von Frauen und Kindern prägten den Alltag vieler Arbeiterfamilien.¹

Vor diesem Hintergrund entstanden in Sonneberg sozialdemokratische und gewerkschaftliche Organisationen, die sich für die politischen Rechte der Arbeiterschaft, bessere Arbeitsbedingungen und soziale Absicherung einsetzten.

Einer der frühesten und bedeutendsten Vertreter der Sonneberger Sozialdemokratie war Peter Eduard Wehder (1852–1923). Er stammte aus einer Sonneberger Spielzeugmacherfamilie und arbeitete unter anderem als Gastwirt, Redakteur und Geschäftsführer des örtlichen Konsumvereins.

Bereits ab 1879 wird Wehder als führender Vertreter der Sonneberger Sozialdemokratie genannt. Seit 1891 gehörte er dem Landtag des Herzogtums Sachsen-Meiningen an, später wurde er dessen Vizepräsident. Auch in der Sonneberger Kommunalpolitik war er über viele Jahre tätig. Die Quellen nennen für den Beginn seiner Mitgliedschaft im Gemeinderat allerdings unterschiedliche Jahre: 1888 beziehungsweise 1898.²

Wehder gehörte damit zu jener Generation von Sozialdemokraten, die sich noch unter dem Sozialistengesetz politisch betätigte und die Partei nach dessen Aufhebung 1890 weiter aufbaute. Seine Bedeutung reichte über Sonneberg hinaus: 1903/04 war er Vorsitzender der Sozialdemokratie im Herzogtum Sachsen-Meiningen.

Ein weiterer früher Vertreter war der Holzbildhauer Ernst Jacob, der in der Stadtchronik als führender Sonneberger Sozialdemokrat bezeichnet wird. Er verstarb am 23. März 1923. Über seine konkreten Parteiämter und seine politische Tätigkeit ist bislang nur wenig bekannt.³

Gewerkschaften, Genossenschaften und sozialdemokratische Presse

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich in Sonneberg eine vielfältige sozialdemokratische Arbeiterbewegung. Neben der Partei spielten insbesondere die freien Gewerkschaften, Genossenschaften und die sozialdemokratische Presse eine wichtige Rolle.

Zu ihren prägenden Persönlichkeiten gehörte Karl Knauer (1872–1951). Der gelernte Maler war seit 1899 als selbstständiger Malermeister in Sonneberg tätig und engagierte sich früh in der Gewerkschafts- und Sozialpolitik.

Von 1900 bis 1919 stand er der Sonneberger Ortskrankenkasse vor. 1904 war er an der Gründung des Konsumvereins beteiligt und übernahm später den Vorsitz von dessen Aufsichtsrat. Von 1906 bis 1919 leitete er außerdem das örtliche Gewerkschaftskartell.⁴

Die freien Gewerkschaften bemühten sich insbesondere um höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen und die Organisation der vielfach schlecht entlohnten Heimarbeiter. Gerade in der Sonneberger Spielwarenindustrie war dies eine schwierige Aufgabe, da viele Beschäftigte nicht in größeren Fabriken, sondern in kleinen Werkstätten oder zu Hause arbeiteten.

1905 entstanden in Sonneberg gewerkschaftliche Zahlstellen des Verbandes der Fabrikarbeiter Deutschlands. In den folgenden Jahren kam es unter anderem zu Tarifauseinandersetzungen in der Puppenindustrie. 1913 fanden in Sonneberg Arbeitskämpfe statt, die auch polizeiliche und gerichtliche Untersuchungen nach sich zogen.⁵

Eine besondere Bedeutung hatte die sozialdemokratische Presse.

Am 1. Oktober 1907 erschien erstmals der „Thüringer Volksfreund“, der sich an die Arbeiterbewegung im Sonneberger Raum und im benachbarten Coburger Gebiet richtete. Die Zeitung berichtete über politische Auseinandersetzungen, soziale Fragen, Gewerkschaften und die Tätigkeit der Sozialdemokratie.

Nach dem Jahrbuch für Partei- und Gewerkschafts-Angestellte von 1910 befand sich die Geschäftsstelle in der Coburger Allee 7c in Sonneberg. Die Zeitung hatte damals eine angegebene Auflage von 5.300 Exemplaren. Als Redakteur wird Rudolf Barth, als Geschäftsführer Markus beziehungsweise Marcus Horn und als presserechtlich Verantwortlicher Karl Knauer genannt.⁶

Der Thüringer Volksfreund entwickelte sich zu einem wichtigen Instrument der politischen Organisation und Öffentlichkeitsarbeit. Sein Einfluss reichte über die Stadt hinaus. Sozialdemokraten aus Sonneberg unterstützten beispielsweise den Vertrieb des Blattes in Neuhaus-Schierschnitz. Zu den dort später genannten Initiatoren gehörten König, Blechschmidt, Knauer, Wehder und Horn.⁷

Zu den Sonneberger Funktionären gehörte auch Cuno Blechschmidt (1878–1932), der sich seit mindestens 1905 in der SPD engagierte und beruflich mit der sozialdemokratischen Presse verbunden war. Er sollte später eine bedeutende Rolle bei der Spaltung und Wiedervereinigung der Sozialdemokratie spielen.

Der Erste Weltkrieg und die Spaltung der Sozialdemokratie

Der Erste Weltkrieg stellte die deutsche Sozialdemokratie vor grundlegende politische Konflikte. Insbesondere die Zustimmung der SPD-Reichstagsfraktion zu den Kriegskrediten und die Haltung zur Fortführung des Krieges führten zu zunehmenden innerparteilichen Auseinandersetzungen.

1917 entstand aus der Opposition gegen die Politik der Parteiführung die Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD). Die bisherige SPD wurde zur Unterscheidung als Mehrheitssozialdemokratische Partei Deutschlands (MSPD) bezeichnet.

Auch in Sonneberg wirkte sich diese Spaltung aus. Cuno Blechschmidt wechselte 1917 zur USPD. Während der Novemberrevolution 1918 gehörte er zu den führenden unabhängigen Sozialdemokraten in Thüringen.

Am 9. November 1918 war Blechschmidt an den revolutionären Ereignissen in Gotha beteiligt. Er wurde Mitglied des dortigen Rates der Volksbeauftragten und wirkte an der politischen Neuordnung nach dem Ende der Monarchie mit. Am 24. November 1918 hielt er auf einer USPD-Landeskonferenz in Gotha das einleitende Referat.⁸

Die Novemberrevolution von 1918 führte auch in Sachsen-Meiningen zum Ende der Monarchie und eröffnete neue Möglichkeiten für die parlamentarische und kommunale Mitwirkung der Sozialdemokraten.

1919: Die SPD erreicht die absolute Mehrheit im Gemeinderat

Die ersten Gemeinderatswahlen nach dem Ende des Ersten Weltkrieges markierten einen Höhepunkt in der Geschichte der Sonneberger Sozialdemokratie.

Bei der Wahl am 23. März 1919 erreichte die SPD mit 3.000 Stimmen einen Anteil von 54,8 Prozent und gewann zehn der insgesamt 18 Gemeinderatssitze. Sie verfügte damit erstmals über eine absolute Mehrheit im demokratisch gewählten Gemeinderat.

Die USPD erhielt 547 Stimmen beziehungsweise 10,0 Prozent und einen Sitz. Die Deutsche Demokratische Partei (DDP) erreichte 1.928 Stimmen, 35,2 Prozent und sieben Mandate. Die Wahlbeteiligung lag bei 65,4 Prozent.⁹

Zu den zehn gewählten SPD-Gemeinderatsmitgliedern gehörten:

Peter Eduard Wehder, Karl Knauer, Adolf Müller, Robert Döbrich, Albert Paul, Marie Kolb, Gustav König, Karl Räppold, Karl Dröner und Gottfried Brandel.

Besonders hervorzuheben ist Marie Kolb, die nach Einführung des Frauenwahlrechts zu den ersten gewählten Sozialdemokratinnen im Sonneberger Gemeinderat gehörte.

Die USPD wurde durch den Architekten Bernhard Brückner vertreten. Seine Wahl zeigt, dass die Spaltung der Sozialdemokratie auch auf kommunaler Ebene zum Ausdruck kam.

Bereits bei der Landtagswahl im Freistaat Sachsen-Meiningen am 9. März 1919 hatte die SPD in Sonneberg 3.681 Stimmen erhalten, während auf die USPD 1.029 Stimmen entfielen.

Zu den Sonneberger Landtagsabgeordneten gehörten Peter Eduard Wehder und Karl Knauer. Wehder wurde am 8. April 1919 zum Präsidenten des Meininger Landtags gewählt. Nach der Gründung des Landes Thüringen 1920 übte er dieses Amt in der Gebietsvertretung Sachsen-Meiningen weiter aus.¹⁰

Damit gehörten Sonneberger Sozialdemokraten nicht nur zu den wichtigsten politischen Kräften der Stadt, sondern waren auch auf Landesebene in führenden Positionen vertreten.

Sozialdemokratische Bürgermeister und die Wiedervereinigung der Partei 1920–1924

Die politische Bedeutung der SPD zeigte sich auch an der Spitze der Stadtverwaltung.

Im Januar 1920 übernahm Karl Knauer das Amt des Ersten Bürgermeisters der Stadt Sonneberg. Damit stand erstmals ein führender Sozialdemokrat an der Spitze der Stadtverwaltung.

Nach seiner ersten Bürgermeisterzeit wechselte Knauer im Dezember 1922 in die Kreisverwaltung und wurde Kreisdirektor des Kreises Sonneberg. Seine Tätigkeit endete mit der Versetzung in den Wartestand am 1. Juli 1924.

In der Stadtverwaltung folgte ihm Otto Jahreis, der bis 1925 Bürgermeister war.¹¹

Die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg war durch erhebliche politische und wirtschaftliche Schwierigkeiten geprägt. Die Inflation und die damit verbundene Geldentwertung belasteten die Bevölkerung. Auch die Versorgung mit Brennstoffen, die kommunalen Finanzen und die Neuordnung der thüringischen Verwaltung gehörten zu den wichtigen politischen Fragen.

Karl Knauer beteiligte sich über seine kommunalpolitische Tätigkeit hinaus an den Debatten der thüringischen Sozialdemokratie. Auf einer sozialdemokratischen Landeskonferenz am 11. Dezember 1922 in Erfurt sprach er unter anderem über die Landespolitik und die Schwierigkeiten der kommunalen Neuordnung.¹²

Unterdessen veränderte sich auch die Parteiorganisation.

Am 24. September 1922 vereinigten sich die MSPD und der verbliebene Teil der USPD auf Reichsebene zur Vereinigten Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (VSPD). In Thüringen wurde der Zusammenschluss Anfang Oktober 1922 organisatorisch nachvollzogen. Danach bestand wieder eine gemeinsame sozialdemokratische Partei, die ab 1924 erneut die Bezeichnung SPD führte.¹³

Auch Cuno Blechschmidt kehrte in die vereinigte Sozialdemokratie zurück. Die Sonneberger Stadtchronik bezeichnet ihn für die Zeit nach der Spaltung als Vorsitzenden der SPD-Ortsgruppe. Sein genauer Amtszeitraum konnte bisher allerdings nicht festgestellt werden.

Die Vereinigung bedeutete jedoch keine Überwindung sämtlicher Konflikte innerhalb der Arbeiterbewegung. Bereits 1920 hatte sich ein großer Teil des linken Flügels der USPD mit der KPD zusammengeschlossen. Die Kommunisten entwickelten sich auch in Sonneberg zu einer eigenständigen politischen Kraft.

Bei der Gemeinderatswahl vom 10. September 1922, also noch vor der reichsweiten Wiedervereinigung von MSPD und USPD, erhielt die SPD 2.831 Stimmen beziehungsweise 35,5 Prozent und acht von 21 Mandaten.

Die KPD gewann mit 1.044 Stimmen zwei Sitze. Der Bürgerliche Wahlverein erreichte 4.094 Stimmen und elf Mandate.

Zum Vorsitzenden des Gemeinderats wurde Hugo Schröter vom Bürgerlichen Wahlverein gewählt. Stellvertretender Vorsitzender war Peter Eduard Wehder (SPD).¹⁴

Wehder verstarb am 2. Februar 1923 im Alter von 70 Jahren. Mit ihm verlor die Sonneberger Sozialdemokratie eine ihrer bedeutendsten Persönlichkeiten aus der Gründungs- und Aufbauzeit.

Die SPD in den mittleren 1920er-Jahren

Trotz des Verlustes ihrer absoluten Mehrheit blieb die SPD eine der wichtigsten politischen Kräfte in Sonneberg.

Bei der Gemeinderatswahl vom 22. Februar 1925 erreichte sie 3.574 Stimmen und acht Mandate. Die KPD erhielt drei Mandate, während zehn Sitze auf die bürgerliche Liste entfielen.

SPD und KPD verfügten damit gemeinsam über elf der 21 Gemeinderatssitze und somit rechnerisch über eine knappe Mehrheit.

Ob diese Mehrheit auf einer förmlichen politischen Zusammenarbeit beruhte, ist noch nicht abschließend geklärt. Die Stadtchronik beschreibt die folgenden Jahre rückblickend als eine Phase sozialdemokratisch-kommunistischer Vorherrschaft im Gemeinderat.¹⁵

Im Juli 1925 wurde Karl Knauer erneut Erster Bürgermeister der Stadt Sonneberg. Er blieb bis März 1930 im Amt.

Zu den 1925 gewählten SPD-Gemeinderatsmitgliedern gehörten Robert Bauer, Cuno Blechschmidt, Melanie Dober, Georg Fiedler, Karl Knauer, Ludwig Krämer, Gustav König und Max Oberender.

Robert Bauer (1886–1968), der seit 1907 der SPD angehörte, übernahm das Amt des stellvertretenden Gemeinderatsvorsitzenden. Er gehörte zu den langjährig engagierten Sonneberger Kommunalpolitikern und arbeitete als Druckereiarbeiter.

Bauer war wahrscheinlich auch im sozialdemokratisch geprägten Arbeitersport tätig. In einer Ausgabe des Thüringer Arbeitersports von 1926 wird ein Robert Bauer aus Sonneberg als Bezirksjugendleiter genannt. Die Identität mit dem SPD-Stadtverordneten ist naheliegend, aber noch nicht zweifelsfrei nachgewiesen.¹⁶

Ein Beispiel für die kommunalpolitischen Entscheidungen jener Jahre ist der Bau der Sternwarte Sonneberg.

Am 28. April 1925 beschloss der Gemeinderat, für den Bau der Sternwarte zunächst 10.000 Mark bereitzustellen. An der betreffenden Sitzung nahmen unter anderem die SPD-Stadtverordneten Blechschmidt, König, Krämer, Dober, Bauer, Oberender, Knauer und Fiedler teil.

Der Beschluss war eine wichtige Voraussetzung für die Errichtung der Sternwarte auf dem Erbisbühl. Er zeigt, dass sich die kommunale Arbeit in dieser Zeit nicht allein auf soziale und parteipolitische Auseinandersetzungen beschränkte, sondern auch die Entwicklung städtischer Einrichtungen und der Wissenschafts- und Bildungsinfrastruktur betraf.¹⁷

Ein weiterer wichtiger Sozialdemokrat war Gottfried Brandel (1885–?), der bereits 1919 und 1922 dem Gemeinderat angehört hatte.

Brandel arbeitete als Gewerkschaftsfunktionär und Redakteur des Thüringer Volksfreundes. Im Handbuch des Vereins Arbeiterpresse von 1927 wird er unter anderem als örtlicher Funktionär des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB) und Mitarbeiter der sozialdemokratischen Presse aufgeführt.

1926 veröffentlichte er in Hannover eine Arbeit über die Heimarbeit, in der auch die Arbeitsverhältnisse in der Spielwarenindustrie behandelt wurden.¹⁸

Die sozialen Schwierigkeiten der Heimarbeiter blieben trotz einzelner gewerkschaftlicher Erfolge bestehen. Ein zeitgenössischer Bericht in den Sozialistischen Monatsheften schilderte 1922 für Teile der Sonneberger Spielwarenindustrie Arbeitszeiten von zwölf bis sechzehn Stunden täglich, bei teilweise unzureichender Entlohnung.

Damit blieben die Arbeitsbedingungen, die Entlohnung und der soziale Schutz der Heimarbeiter wichtige Themen der regionalen Arbeiterbewegung.¹⁹

Auch überörtliche politische Fragen beschäftigten die Sonneberger Sozialdemokraten. Dazu gehörte beispielsweise der Volksentscheid über die entschädigungslose Fürstenenteignung am 20. Juni 1926, der von SPD und KPD unterstützt wurde. Im gesamten Kreis Sonneberg stimmten 65,5 Prozent aller Stimmberechtigten für die Enteignung. Das Kreisgebiet erreichte damit einen deutlich höheren Zustimmungsanteil als Thüringen insgesamt.²⁰

Die Parteiorganisation und die sozialdemokratischen Frauen

Über die innere Organisation der Sonneberger SPD in den 1920er-Jahren sind bislang nur einzelne Angaben bekannt.

Für das Jahr 1924 ist Georg Stellmacher als Vorsitzender des Sozialdemokratischen Vereins Sonneberg belegt. Als Kassierer wird Louis Kierl genannt.

1929 war Emil Köhler Erster Vorsitzender des Ortsvereins. Zweiter Vorsitzender war Fritz Barth, Kassierer Kurt Schmidt. Diese Angaben stammen aus historischen Sonneberger Adressbüchern.²¹

Emil Köhler gehörte auch zu den führenden Kommunalpolitikern der SPD. Er war Gewerkschaftsbeamter beziehungsweise Verbandsleiter und wurde 1928 und 1929 in den Sonneberger Stadtrat gewählt.

Die Geschichte der SPD in Sonneberg wurde jedoch nicht ausschließlich von Männern geprägt.

Neben Marie Kolb, die bereits 1919 dem Gemeinderat angehörte, wurde 1925 Melanie Dober als sozialdemokratische Stadtverordnete gewählt. Bei der Wahl von 1928 zog die Lehrerin Erna Büchner für die SPD in den Stadtrat ein. Auch 1929 gehörte sie der sozialdemokratischen Fraktion an.

Eine weitere bedeutende Sozialdemokratin war Olga Brückner (1899–1980).

Die gebürtige Sonnebergerin arbeitete zunächst als Näherin und später unter anderem in den Siemens-Schuckert-Werken. Bereits 1914 hatte sie sich der sozialistischen Arbeiterjugend angeschlossen. 1918 trat sie der SPD bei.

Bis 1933 bekleidete sie verschiedene Vorstandsämter innerhalb der Sonneberger Sozialdemokratie. Daneben engagierte sie sich in den Gewerkschaften und war zeitweise Betriebsratsvorsitzende.

Olga Brückner gehörte zu jener Generation sozialdemokratischer Frauen, die politische Arbeit, gewerkschaftliches Engagement und die Interessenvertretung weiblicher Beschäftigter miteinander verbanden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte sie ihre politische Tätigkeit zunächst in der wiedergegründeten SPD und anschließend in der SED fort. Von 1950 bis 1951 war sie Bürgermeisterin Sonnebergs, danach Landrätin und schließlich Vorsitzende des Rates des Kreises.²²

1928 bis 1932: Politische Veränderungen und der Aufstieg der NSDAP

In der zweiten Hälfte der 1920er-Jahre veränderten sich die politischen Kräfteverhältnisse in Sonneberg zunehmend.

Bei der Stadtratswahl vom 2. Dezember 1928 erhielt die SPD 3.126 Stimmen, einen Anteil von 33,1 Prozent und sieben Mandate.

Die KPD erreichte drei Sitze. Die verschiedenen bürgerlichen und mittelständischen Listen gewannen zusammen zehn Mandate. Erstmals zog auch die NSDAP mit einem Mandat in den Sonneberger Stadtrat ein.

SPD und KPD verfügten damit gemeinsam nur noch über zehn der insgesamt 21 Mandate. Die vorherige rechnerische Mehrheit der beiden Arbeiterparteien ging verloren.²³

Bei der erneuten Stadtratswahl am 15. Dezember 1929 konnte die SPD ihre sieben Mandate verteidigen. Sie erhielt 3.353 Stimmen, was einem Anteil von 30,9 Prozent entsprach.

Die NSDAP steigerte ihr Ergebnis dagegen deutlich auf 2.864 Stimmen und fünf Mandate.

Unter den neu gewählten SPD-Stadtverordneten befanden sich Emil Köhler, Ludwig Wagenschwanz, Ludwig Krämer, Erna Büchner, Willy Bunzel, Gustav Oberender und Max Oberender.²⁴

Die Entwicklung in Sonneberg stand im Zusammenhang mit der zunehmenden politischen Radikalisierung in Deutschland. Die Weltwirtschaftskrise, wirtschaftliche Unsicherheit, Arbeitslosigkeit und die politischen Konflikte um die Weimarer Republik begünstigten den Aufstieg republikfeindlicher Parteien.

Auch innerhalb der Arbeiterbewegung bestanden erhebliche Gegensätze. Während SPD und KPD in sozialpolitischen Fragen teilweise ähnliche Interessen vertraten, konkurrierten sie politisch miteinander. Die KPD bekämpfte die SPD insbesondere seit dem Ende der 1920er-Jahre zunehmend scharf.

Die SPD hielt demgegenüber an der parlamentarischen Demokratie und der Verteidigung der republikanischen Ordnung fest. Unterstützt wurde diese Haltung auch durch Organisationen wie das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, das sich für den Schutz der Weimarer Republik einsetzte. Der Thüringer Volksfreund warb 1929 im Umfeld des Reichsbanners für sich als republikanische Zeitung.²⁵

Im März 1930 endete die zweite Bürgermeisterzeit Karl Knauers. Neuer Bürgermeister wurde Dr. Max Zogbaum, der später der NSDAP angehörte.

Die politischen Kräfteverhältnisse veränderten sich nun immer schneller.

Bei der Stadtratswahl vom 8. November 1931 erreichte die NSDAP zehn Mandate und wurde damit zur stärksten politischen Kraft im Stadtrat.

Die SPD erhielt noch fünf Mandate. Gewählt wurden Emil Köhler, Theo Gundermann, Darius Suffa, Willy Bunzel und Max Oberender.

Die KPD erhielt vier Mandate, zwei weitere Sitze entfielen auf den Nationalen Bürgerblock.²⁶

Die letzte reguläre Stadtratswahl vor der nationalsozialistischen Machtübernahme fand am 4. Dezember 1932 statt.

Dabei erhielt die NSDAP 5.148 Stimmen und zehn Mandate. Die SPD erreichte mit 2.750 Stimmen fünf Mandate, ebenso wie die KPD mit 2.348 Stimmen. Ein weiterer Sitz ging an den Nationalen Block.

Für die SPD wurden Darius Suffa, Theo Gundermann, Paul Langbein, Paul Brill und Willy Bunzel gewählt.

Besonders bemerkenswert ist dabei Paul Brill, der in der Stadtchronik als ehemaliger Zweiter Bürgermeister bezeichnet wird. Seine genaue Amtszeit ist bislang nicht geklärt.

Zu den jüngeren sozialdemokratischen Kommunalpolitikern gehörte auch Theo Gundermann (1904–1974). Er hatte sich seit 1922 in der Sozialistischen Arbeiterjugend engagiert und war 1923 der SPD beigetreten. Später arbeitete er im SPD-Kreisvorstand mit.

Nach 1933 sollte Gundermann eine bedeutende Rolle im illegalen sozialdemokratischen Widerstand spielen.²⁷

Die Ergebnisse der Sonneberger Gemeinderats- und Stadtratswahlen

Wahljahr SPD-Stimmen SPD-Anteil SPD-Mandate NSDAP-Mandate
1919 3.000 54,8 % 10 –
1922 2.831 35,5 % 8 –
1925 3.574 37,8 % 8 –
1928 3.126 33,1 % 7 1
1929 3.353 30,9 % 7 5
1931 2.926 22,4 % 5 10
1932 2.750 24,7 % 5 10

Quelle: Adolf Hoßfeld, Sonneberg – Die Stadt im 20. Jahrhundert, Teil 2, S. 17 und 22–35. Prozentwerte teilweise aus den überlieferten Stimmenzahlen berechnet. Bei der Bewertung der Entwicklung sind Änderungen des Stadtgebiets und der Wahlberechtigtenzahl zu berücksichtigen.

Die Ergebnisse verdeutlichen den Wandel der politischen Verhältnisse in Sonneberg.

Während die SPD 1919 noch die absolute Mehrheit errungen hatte, verlor sie in den folgenden Jahren einen erheblichen Teil ihrer früheren Wählerbasis. Dennoch blieb sie bis zum Ende der Weimarer Republik eine bedeutende politische Kraft.

Der Aufstieg der NSDAP verlief besonders rasch zwischen 1928 und 1931. Innerhalb von drei Jahren erhöhte sich ihre Mandatszahl von einem auf zehn Sitze.

1933: Das Ende der demokratischen Sozialdemokratie in Sonneberg

Mit der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 begann die nationalsozialistische Zerschlagung der demokratischen Parteien und Organisationen.

Auch in Sonneberg wurden die politischen Verhältnisse nach der Machtübernahme grundlegend verändert.

Nach dem Inkrafttreten der nationalsozialistischen Gleichschaltungsmaßnahmen im Frühjahr 1933 wurde der Stadtrat neu zusammengesetzt. Die SPD verlor einen Teil ihrer bisherigen Vertretung.

Für April 1933 nennt die Sonneberger Stadtchronik noch vier sozialdemokratische Stadträte:

Theo Gundermann, Paul Langbein, Paul Brill und Willy Bunzel.

Ihre Mandate entfielen kurze Zeit später.²⁸

Die Stadtchronik verweist außerdem auf einen Vorgang vom 16. Mai 1933, der die SPD-Stadträte Paul Brill und Paul Langbein betraf. Der genaue Inhalt dieses Vorgangs ist bisher nicht bekannt.

Am 22. Juni 1933 wurde die SPD reichsweit verboten. Damit endete auch in Sonneberg die legale Tätigkeit der Sozialdemokratischen Partei.

Die nationalsozialistische Machtübernahme hatte für viele Sozialdemokraten persönliche und berufliche Folgen.

Karl Knauer wurde 1933 auf Grundlage des nationalsozialistischen Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums aus dem thüringischen Staatsdienst entlassen.

Andere Sozialdemokraten versuchten, ihre politische Arbeit unter den Bedingungen der Diktatur im Geheimen fortzusetzen.

Zu ihnen gehörte Theo Gundermann, der an der illegalen sozialdemokratischen Widerstandsarbeit beteiligt war. Er leitete zeitweise die Widerstandsgruppe der sogenannten „Jungen Marxisten“. Im Mai 1935 wurde Gundermann gemeinsam mit weiteren Beteiligten verurteilt und anschließend mehrere Jahre inhaftiert.²⁹

Die nationalsozialistische Herrschaft bedeutete somit nicht nur das organisatorische Ende der SPD in Sonneberg, sondern auch Verfolgung, Entrechtung und politische Unterdrückung ihrer Mitglieder.

Rückblick

Die Geschichte der Sonneberger Sozialdemokratie bis 1933 war von tiefgreifenden Veränderungen geprägt.

Aus der Arbeiterbewegung des 19. Jahrhunderts entwickelte sich eine Partei, die sich für die politischen und sozialen Rechte der Beschäftigten einsetzte und zunehmend Einfluss auf die Kommunalpolitik gewann.

Mit Peter Eduard Wehder, Karl Knauer, Cuno Blechschmidt und zahlreichen weiteren Funktionären verfügte sie über Persönlichkeiten, deren politisches Wirken teilweise weit über Sonneberg hinausreichte.

Nach dem Ersten Weltkrieg erreichte die SPD 1919 die absolute Mehrheit im Gemeinderat. In den 1920er-Jahren prägte sie die Entwicklung der Stadt maßgeblich und stellte mit Karl Knauer wiederholt den Bürgermeister.

Zugleich blieb die Partei eng mit den Gewerkschaften, Genossenschaften und der sozialdemokratischen Presse verbunden. Die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Beschäftigten, besonders in der Spielwarenindustrie, gehörte zu ihren zentralen Anliegen.

Die Spaltung der Arbeiterbewegung, die wirtschaftlichen Krisen der Weimarer Republik und der Aufstieg des Nationalsozialismus veränderten die politischen Verhältnisse grundlegend.

1933 wurde die SPD schließlich verboten und aus der öffentlichen Politik verdrängt. Die sozialdemokratische Tradition verschwand damit jedoch nicht vollständig. Einzelne Mitglieder setzten ihren Widerstand im Untergrund fort.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges im Mai 1945 wurde die SPD auch in Sonneberg wiedergegründet. Zu den maßgeblichen Persönlichkeiten dieses Neubeginns gehörte Theo Gundermann. Die weitere Entwicklung bis zur Vereinigung von SPD und KPD im April 1946 wird in einem eigenen Artikel behandelt.

Quellen

¹ Stadt Sonneberg: Die historische Spielmeile – Die Handelsbeziehung zu Amerika; Heinz Schmidt-Bachem: Beiträge zur Industriegeschichte der Papier-, Pappe- und Folien-Verarbeitung in Deutschland. Quellen, Recherchen, Dokumente, Materialien, Düren 2009, S. 207–211 (Digitalisat).

² Vgl. die biografischen Angaben zu Peter Eduard Wehder bei Wilhelm H. Schröder, Sozialdemokratische Parlamentarier in den deutschen Reichs- und Landtagen 1876–1933 (BIOSOP), sowie Eduard Wehder. Der dort genannten Wahl zum Stadtverordneten 1898 steht die Angabe 1888 bei Adolf Hoßfeld gegenüber. Der Widerspruch ist bislang nicht aufgelöst.

³ Adolf Hoßfeld: Sonneberg – Die Stadt im 20. Jahrhundert. Teil 2: Zahlen und Fakten im Überblick, in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Sonneberg, Sonneberg 2006, Abschnitt „Verstorbene Persönlichkeiten“ zum Jahr 1923, S. 23.

⁴ Jochen Lengemann: Thüringische Landesparlamente 1919–1952. Biographisches Handbuch, Köln/Weimar/Wien 2014, S. 390–391; ergänzend Karl Knauer (Politiker).

⁵ Heinz Schmidt-Bachem: Beiträge zur Industriegeschichte der Papier-, Pappe- und Folien-Verarbeitung in Deutschland, Düren 2009, S. 207–211; Landesarchiv Thüringen – Staatsarchiv Meiningen, Bestand 4-12-4050, Nr. 22, Untersuchungssache gegen Louis Friedrich und weitere Personen wegen Aufruhrs und Landfriedensbruchs, 1913, enthält unter anderem den Thüringer Volksfreund vom 5. Juni 1913 (Archivnachweis).

⁶ Jahrbuch für Partei- und Gewerkschafts-Angestellte, herausgegeben vom Vorstand des Vereins Arbeiterpresse, 2. Jahrgang, Berlin 1910, S. 70 und 195 (Digitalisat der Friedrich-Ebert-Stiftung).

⁷ 650 Jahre Neuhaus-Schierschnitz 1315–1965, Festschrift, 1965, S. 38. Die Angaben stammen aus der lokalgeschichtlichen Darstellung und sind für die genannten einzelnen Initiatoren noch nicht sämtlich durch zeitgenössische Quellen überprüft.

⁸ Klassik Stiftung Weimar: Cuno Blechschmidt, GND 1140953648; Mario Hesselbarth: Zur Geschichte der USPD Thüringen, Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen, Erfurt 2017, insbesondere S. 35 (PDF). Hoßfeld nennt für Blechschmidt den 3. April 1932 als Todestag, während die GND das Todesjahr 1931 angibt. Im Artikel wird vorläufig Hoßfelds genauer Datierung gefolgt.

⁹ Adolf Hoßfeld: Sonneberg – Die Stadt im 20. Jahrhundert, Teil 2, Sonneberg 2006, S. 17; dort unter Berufung auf Stadtarchiv Sonneberg, B 1.23.10, und Sonneberger Zeitung vom 24. März 1919.

¹⁰ Hoßfeld, S. 17; biografischer Eintrag zu Eduard Wehder bei BIOSOP und den unter Anmerkung 2 genannten biografischen Nachschlagewerken.

¹¹ Jochen Lengemann: Thüringische Landesparlamente 1919–1952, S. 390–391; Adolf Hoßfeld: Sonneberg – Die Stadt im 20. Jahrhundert, Teil 2, Angaben zu den Bürgermeistern 1923–1930. Ergänzend Rolf Jehke: Landkreis Sonneberg – Verwaltungsgeschichte. Einzelne Überblicksdarstellungen nennen für Knauers Kreisdirektorentätigkeit abweichend das Jahr 1925; für das Ende wird hier der 1. Juli 1924 zugrunde gelegt.

¹² Mario Hesselbarth: Die Arbeiterregierung in Thüringen 1923, Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen, Erfurt 2023, S. 153–154 (Publikationsseite).

¹³ Mario Hesselbarth: Zur Geschichte der USPD Thüringen, Erfurt 2017, insbesondere S. 77 ff.; zur Bildung der gemeinsamen thüringischen Bezirksleitung Anfang Oktober 1922 außerdem die zeitgenössische Berichterstattung in Das Volk, nach den bisher ausgewerteten historischen Zeitungsausgaben.

¹⁴ Adolf Hoßfeld: Sonneberg – Die Stadt im 20. Jahrhundert, Teil 2, S. 22–23; nach Stadtarchiv Sonneberg, B 1.23.11, sowie Sonneberger Zeitung vom 11. September 1922.

¹⁵ Hoßfeld, S. 25; Sonneberger Zeitung vom 23. Februar 1925, zitiert nach Hoßfeld.

¹⁶ Hoßfeld, S. 25 und 48, sowie biografischer Eintrag zu Robert Bauer unter dem Jahr 1968; Thüringer Arbeitersport, 19. Februar 1926 (Digitalisat).

¹⁷ Astronomiemuseum Sonneberg: 100 Jahre Sternwarte – Chronologie der Ereignisse 1925, insbesondere der Eintrag vom 28. April 1925 mit einem Auszug aus dem Gemeinderatsprotokoll.

¹⁸ Handbuch des Vereins Arbeiterpresse, vierte Folge, Berlin 1927, S. 556 (Digitalisat der Friedrich-Ebert-Stiftung); Gottfried Brandel: Heimarbeit, Hannover 1926, zitiert nach Heinz Schmidt-Bachem: Beiträge zur Industriegeschichte der Papier-, Pappe- und Folien-Verarbeitung in Deutschland, Düren 2009, S. 207–213.

¹⁹ Heinrich Stühmer: „Die Vielgestaltigkeit der Heimarbeit“, in: Sozialistische Monatshefte, 7. November 1922, S. 924–927, besonders S. 925–926 (Digitalisat der Friedrich-Ebert-Stiftung).

²⁰ Guido Dressel: Wahlen und Abstimmungsergebnisse 1920–1995, Reihe Quellen zur Geschichte Thüringens, herausgegeben von der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, Erfurt 2010, S. 64–65 (Digitalisat).

²¹ Historische Adressbücher der Stadt Sonneberg, Jahrgänge 1924 und 1929, Angaben zu den Vorsitzenden und Kassierern des Sozialdemokratischen Vereins beziehungsweise der SPD-Ortsorganisation. Die Angaben wurden im Rahmen der bisherigen historischen Recherche aus den Adressbüchern ermittelt; genaue Seitenzahlen und vollständige bibliografische Titel sind noch zu ergänzen.

²² Jochen Lengemann: Thüringische Landesparlamente 1919–1952, Köln/Weimar/Wien 2014, S. 195–196; Landesarchiv Thüringen – Staatsarchiv Meiningen, Nachlass Olga Brückner, Bestand 4-97-9040 (Bestandsübersicht).

²³ Adolf Hoßfeld: Sonneberg – Die Stadt im 20. Jahrhundert, Teil 2, S. 27; nach Sonneberger Zeitung vom 3. und 6. Dezember 1928, letztere mit amtlichem Endergebnis.

²⁴ Hoßfeld, S. 28–29; nach Sonneberger Zeitung vom 16. Dezember 1929 und Stadtarchiv Sonneberg, B 1.23.13.

²⁵ Das Reichsbanner, Ausgabe Groß-Thüringen, 23. März 1929, dort Inserat für den Thüringer Volksfreund(Digitalisat).

²⁶ Hoßfeld, Teil 2, Abschnitt zum Jahr 1931, nach Stadtarchiv Sonneberg, B 1.23.32a.

²⁷ Hoßfeld, S. 33–34, nach Sonneberger Zeitung vom 5. und 6. Dezember 1932; biografische Angaben zu Theo Gundermann auch bei Gerhard Kaiser: „Laßt nicht locker“. Antifaschistischer Widerstand im Thüringer Wald, in: JahrBuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung, Mai 2003, S. 111–128 (Digitalisat).

²⁸ Hoßfeld, S. 35; nach Sonneberger Zeitung vom 22. April 1933.

²⁹ Gerhard Kaiser: „Laßt nicht locker“. Antifaschistischer Widerstand im Thüringer Wald, in: JahrBuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung, Mai 2003, S. 120–122, insbesondere die Ausführungen über die Gruppe der „Jungen Marxisten“; dort unter anderem mit Verweis auf die Personenakte Theo Gundermann im Bundesarchiv, SAPMO, DY 55, V 278, 4, 117.